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Digiscouts steigern die digitale Fitness ihrer Ausbildungsbetriebe - jetzt in Frankfurt

In der Region Frankfurt startet am 29. Januar das Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“. Ziel ist es, dass Auszubildende in den nächsten Monaten in ihren Ausbildungsbetrieben nach Digitalisierungspotenzial suchen und ihre Verbesserungsidee jeweils in einem Betriebsprojekt umsetzen. Die IHK Frankfurt und das RKW haben die Digiscouts in Frankfurt angestoßen und suchen noch interessierte Unternehmen für die letzten freien Plätze.

(c) shutterstock

Die jungen Menschen können in dem Projekt zeigen, wie sich das Arbeiten in einer digitalisierten Welt vorstellen. In den beteiligten Unternehmen wird eine digitale Lösung eingeführt, die für Mitarbeiter, Kunden und Unternehmen Vorteile bringt. Alle gemeinsam bauen ihre digitalen Kompetenzen aus, denn das Über-den-Tellerrand-Schauen ist ein wichtiger Baustein des Projekts. So kommen die Azubis aus unterschiedlichen kaufmännischen und gewerblichen Ausbildungsberufen und gewinnen ganz neue Perspektiven auf ihren Ausbildungsbetrieb.

Begleitet werden die Digiscouts und die Betriebe durch das RKW Hessen und das RKW Kompetenzzentrum, das das Projekt deutschlandweit initiiert hat. Das RKW stellt eine elektronische Lernplattform und die nötigen Wissensbausteine sowie Tools für die Projektarbeit zur Verfügung. Ein erfahrener Coach prüft die Wirtschaftlichkeit der Projektideen und begleitet die Auszubildenden und Ausbilder. Gefördert wird das Digiscout-Projekt vom RKW aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Beim ganztägigen Auftaktworkshop in der IHK lernen die Azubis und ihre Ausbilder und Betreuer die Arbeitsweise im Projekt kennen, erfahren mehr über die digitalen Tools für das Projekt und entwickeln erste Ideen, wie ein Betriebsprojekt aussehen könnte, mit dessen Ergebnis der Betrieb effizienter, schneller, kundenfreundlicher oder wirtschaftlicher werden könnte. Ihr eigenverantwortlich umgesetztes Projekt stellen sie kurz vor den hessischen Sommerferien öffentlich vor.

Mitmachen können Ausbildungsbetriebe, die bereit sind, ihren Auszubildenden Verantwortung zu übertragen. Die Ausbildungsberufe spielen keine Rolle, besondere IT-Kenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme an dem Projekt ist für die Unternehmen und Auszubildenden kostenlos. Der Zeitaufwand für die Azubis ist überschaubar: Sie arbeiten im Schnitt zwei bis drei Stunden pro Woche an ihrem Projekt. Abgesehen von dem Auftaktworkshop gibt es nur einen ca. dreistündigen Erfahrungsaustausch als verpflichtende Präsenztermine. Sie gewinnen an Verständnis für die Abläufe im Unternehmen, bauen ihre sozialen Kompetenzen aus und sammeln Erfahrungen im Projektmanagement. Das Unternehmen profitiert von den konkreten Projektergebnissen, fördert die Entwicklung der Auszubildenden und kann sich als attraktiver Ausbildungsbetrieb profilieren.

Interessenten wenden sich an Thomas Fabich, Tel. 05 61 / 9 30 99 92