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RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität: Frankenberg (Eder) als erste Kommune bundesweit ausgezeichnet

Die Stadt Frankenberg (Eder) hat als erste kommunale Verwaltung bundesweit erfolgreich den Prozess zum RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität durchlaufen. Mit ihren drei Bereichen Verwaltung, Kindertagesstätten und Betriebshof erzielte sie bei der zugrunde liegenden anonymen Mitarbeiterbefragung eine sehr gute Gesamtwertung von rund 76 Prozent. Damit macht die Stadt ihre Arbeitgeberattraktivität sichtbar und erhält zugleich eine fundierte Standortbestimmung für die weitere Entwicklung.

Über 18.000 Menschen leben in Frankenberg im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Als Arbeitgeber vereint die Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg (Eder) sehr unterschiedliche Tätigkeitsfelder: Rund 190 Mitarbeitende arbeiten in der Verwaltung, in den Kindertagesstätten und auf dem Betriebshof. Für Bürgermeisterin Barbara Eckes ist die Auszeichnung Anerkennung und Signal zugleich: „Nach innen möchte ich natürlich vor allen Dingen voller Stolz zeigen, was unsere Mitarbeitenden hier jeden Tag leisten. Nach außen möchten wir sichtbar machen, dass die Stadt ein attraktiver Arbeitgeber ist. Ich freue mich sehr, dass wir das RKW-Gütesiegel auch erhalten haben und jetzt nach außen kommunizieren können.“

Positive Bewertung für die Unternehmenskultur
Bei der anonymen Online-Mitarbeiterbefragung wurden von 192 ausgegebenen Fragebögen 130 ausgefüllt – eine Rücklaufquote von 68 Prozent. Mit 53,1 von 70 möglichen Punkten erreichte Frankenberg eine Gesamtwertung von 75,9 Prozent und damit die Voraussetzungen für das RKW-Gütesiegel. Besonders positiv bewertet wurden Unternehmenskultur, der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen sowie die Arbeitsprozesse. Potenziale zeigten sich unter anderem bei Kommunikation und Informationsfluss, beruflicher Weiterentwicklung und regelmäßigen Feedbackgesprächen sowie bei der Digitalisierung.

Stadt schätzt offenes und ehrliches Feedback
Sandra Frost, Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste und Ansprechpartnerin für das RKW-Gütesiegel bei der Stadt, sieht darin einen wesentlichen Nutzen: „Durch die anonyme Befragung haben wir ein offenes und ehrliches Feedback erhalten. Es zeigt, wo wir stehen. Wo sind unsere Stärken, wo müssen wir aber auch noch etwas tun, und wo ist noch Luft nach oben.“ Gleichzeitig sei das Gütesiegel angesichts des Fachkräftemangels ein wichtiges Signal an potenzielle Bewerberinnen und Bewerber.

Premiere mit Signalwirkung
Auch für Thomas Fabich, Prokurist und Leiter Büro Kassel beim RKW Hessen und Gesamtprojektleiter des RKW-Gütesiegels Arbeitgeberattraktivität, war Frankenberg in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Projekt: „Die Stadt Frankenberg (Eder) ist die erste Kommune bundesweit, die das RKW-Gütesiegel Arbeitgeberattraktivität erfolgreich abgeschlossen hat. Gleichzeitig gehört sie zu den mit Abstand größten Organisationen im bisherigen Verfahren. Besonders beeindruckt hat mich auch der offene Prozess: vom Erstgespräch über das Gespräch mit dem Personalrat bis zur Vorstellung des Projekts in der Personalversammlung.“

Unternehmen, die ebenfalls ihre Arbeitgeberattraktivität aus Sicht ihrer Mitarbeitenden überprüfen, sichtbar machen und weiterentwickeln möchten, können sich auf der Website über den Prozess informieren und anmelden.

Melden Sie sich über die Website an!

YouTube-Kurzfilm Übergabe Zertifikat RKW-Gütesiegel bei der Stadt Frankenberg 


Ansprechpartner für das RKW-Gütesiegel beim RKW Hessen ist Thomas Fabich, Prokurist und Leiter Büro Kassel RKW Hessen GmbH, Telefon 05 61 / 93 09 99-2, Mail t.fabich@rkw-hessen.de.

Bildnachweis: © RKW Hessen GmbH

Bildunterschrift: (V.l.n.r.) Barbara Eckes, Bürgermeisterin Stadt Frankenberg (Eder); Sandra Frost, Leitung Fachbereich Zentrale Dienste Stadt Frankenberg; Thomas Fabich, Prokurist und Leiter Büro Kassel RKW Hessen GmbH; Sarah Happel, Vorsitzende des Personalrats Stadt Frankenberg