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Zukunftsfähig durch nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltiges Wirtschaften stärkt die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Wer ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in seine Strategie integriert, kann Ressourcen effizienter nutzen, Risiken reduzieren und neue Marktchancen erschließen. Zugleich fragen Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner und Banken zunehmend nach nachvollziehbaren Nachhaltigkeitsinformationen. 

Freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU: sinnvoll und zukunftsorientiert

Durch die europäischen Vereinfachungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sind die meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nicht unmittelbar berichtspflichtig. Für berichtspflichtige Unternehmen (grundsätzlich mit mehr als 1.000 Beschäftigten und über 450 Millionen Euro Jahresnettoumsatz) bilden die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) den Berichtsrahmen. 

Auch ohne Pflicht kann eine freiwillige Berichterstattung sinnvoll sein. Dafür wurde zunächst der Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs (VSME) entwickelt: Er sollte KMU ermöglichen, Nachhaltigkeitsdaten mit überschaubarem Aufwand einheitlich zu erfassen und Anfragen von Banken oder größeren Geschäftskunden zu beantworten.

Der neue europäische Voluntary Standard (VS) baut auf diesem Ansatz auf und löst den bisherigen VSME als aktuellen Referenzrahmen ab. Er richtet sich an Unternehmen außerhalb der CSRD-Berichtspflicht, insbesondere an Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten. 

Nachhaltigkeit glaubwürdig kommunizieren: EmpCo beachten

Neben der Berichterstattung ist die Nachhaltigkeitskommunikation wichtig. Seit dem 27. September 2026 gelten durch die EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) strengere Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen in der Verbraucherwerbung – auch für KMU ohne Berichtspflicht.

Werbeaussagen müssen konkret, nachvollziehbar und ausreichend belegt werden. Pauschale Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „grün“ können unzulässig sein. Unternehmen sollten ihre Kommunikation deshalb sorgfältig prüfen.

Mit geförderter Beratung nachhaltiges Wirtschaften voranbringen

Vielen KMU fällt der Einstieg schwer: Welche Maßnahmen passen zum Betrieb, welche Daten werden benötigt und wie lässt sich Nachhaltigkeit glaubwürdig kommunizieren? Über das RKW Hessen können KMU in Hessen, Start-ups, Selbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler von einer durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum geförderten Beratung zum nachhaltigen Wirtschaften profitieren.

Erfahrene Expertinnen und Experten aus unserem Beraterpool unterstützen Sie dabei!
Mehr Infos über die geförderte Nachhaltigkeitsberatung

Lesen Sie hier, wie das RKW Hessen das Thema „Nachhaltigkeit“ umsetzt. Und finden Sie hier einige Praxisbeispiele von unseren Einstiegsberatungen nachhaltiges Wirtschaften.

Kontakt

IHK-Bezirke Darmstadt und Frankfurt/Main:
Armin Domesle
Tel.: 0 61 07 / 9 65 93-43
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(a.domesle@rkw-hessen.de)

IHK-Bezirke Offenbach und Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern:
Dr. Patrick Keller
Tel.: 0 61 07 / 9 65 93-44
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(p.keller@rkw-hessen.de)

IHK-Bezirke Kassel-Marburg und Fulda:
Thomas Fabich
Tel.: 05 61 / 93 09 99-2
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(t.fabich@rkw-hessen.de)

IHK-Bezirke Wiesbaden, Gießen-Friedberg, Limburg und Lahn-Dill:
Selina Türck
Tel.: 0 61 07 / 9 65 93-45
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(s.tuerck@rkw-hessen.de)